nur etwa 11 Kilometer lang ist. Im Jahre 1418 wurde die Insel entdeckt und auf der Insel geprüft ob eine Besiedlung von Madeira möglich ist. Die Entdecker setzte zum Test ein trächtiges Kaninchen aus, dass durch seine rasche Vermehrung, zur Besiedlung der Insel durch Portugiesen führte. Die Siedler mussten feststellen, dass aufgrund des Wassermangels der Ackerbau für die Insel nicht geeignet war. Die Viehzucht hingegen verlief aufgrund seiner ebenen Flächen einwandfrei. Bis heute ist Porto Santo ein Fleischlieferant für die Inselnachbarn. Christoph Kolumbus lebte mit seiner Frau einige Jahre auf der Insel.
Die Insel musste einige Niederschläge durch englischer, maurischer und französischer Piraten hinnehmen. Auf dem Pico do Facho wurde zum Schutz eine Festung angelegt, die nicht mehr erhalten ist. Die ersten Siedler auf der Insel fanden Drachenbäume, Wacholder und Baumheide vor. Durch die starke Rodung ist die Insel mittlerweile fast baumlos. Porto Santo hat die Ehre, 10 Pflanzenarten endemisch nur bei sich beheimaten zu dürfen. In der Nähe des Flughafens wurden mittlerweile neue Bäume angepflanzt um das Wiederaufforstungsprojekt zu unterstützen. Porto Santo ist eine sehr wasserarme Insel, daher sehr trocken und Flüsse sind keine vorhanden. Da Madeira keine richtigen Sandstrände hat, ist der neun Kilometer lange Sandstrand nicht nur für Touristen besucht sondern auch von vielen Bewohnern von Madeira.