Sie noch heute in der Altstadt sehen. Heute erreicht man Monte mit Bus oder Taxi, die eindrucksvollste Möglichkeit sind aber die beiden Seilbahnen. Die 15 Minuten Fahrt bieten eine überwältigende Aussicht. Das Besichtigungsprogramm ist kaum an einem Tag zu bewältigen. Die drei folgenden Sehenswürdigkeiten sind das minimale Pflichtprogramm. Außerdem ist Monte ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen entlang der Levadas. Die architektonisch und künstlerisch eher unbedeutende Kirche Nossa Senhora do Monte enthält das Grab von Karl I. von Habsburg, dem letzten Kaiser von Österreich, der nach seiner Abdankung mit Kaiserin Zita auf Madeira im Exil war. Und immer am 15. August ist sie das Ziel von reuigen Sündern, die die 74 Stufen der zur Kirche führenden Treppe auf den Knien zurücklegen. Der Stadtpark stammt aus der Zeit, in der Monte die Sommerfrische des Adels war. Die Bäche plätschern neben Wegen mit Kopfsteinpflaster, die Blumenbeete sind akkurat angelegt und die Bäume uralt - einfach paradiesisch. Von hier aus sieht man auch die Kirche "Nossa Senhora do Monte".
Der Tropische Garten Monte Palace enthält etwa 100.000 Pflanzenarten, darunter alle einheimischen und endemischen Arten Madeiras und eine Sammlung von Palmfarnen. In zwei asiatischen Gärten sind Statuen mythologischer Tiere aufgestellt und ein Teich mit wertvollen Kois angelegt. Ein Museum zeigt eine riesige Sammlung von Azulejos aus mehreren Jahrhunderten. Einen würdige Abschluss erhält der Besuch von Monte mit einer Fahrt im Toboggan-Schlitten. Um 1850 wurden die Korbschlitten von den Bewohnern von Monte eingeführt, um Waren schnell nach Funchal bringen zu können. Die zweisitzigen Schlitten gleiten auf Holzkufen und werden von zwei traditionell gekleideten Männern gesteuert, die mit den Gummisohlen der Stiefel bremsen. Die Rutschpartie durch die engen, kurvigen Straßen nach Funchal ist 2 Kilometer lang und dauert etwa zehn Minuten.