Klima und Reisezeit

Madeira ist eine Insel des ewigen Frühlings. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen auch im Januar über 15° C und im Hochsommer um 24° C, nachts sind sie nur 3 - 5° C niedriger. Über 30° C klettert das Thermometer nur an den wenigen Tagen, an denen der Wind Leste heiße Luft aus Afrika mitbringt. Sonne gibt es im

Winter durchschnittlich fünf Stunden am Tag und im Sommer acht. Obwohl es von Oktober bis März nur durchschnittlich sieben Tage im Monat regnet und im Sommer noch seltener, ist das Klima insgesamt sehr feucht und die hohe Luftfeuchtigkeit lässt die Temperaturen höher erscheinen. Die Wassertemperatur steigt nur von Juni bis November über 20° C, so dass ein Badeurlaub für Familien nur in dieser Zeit empfehlenswert ist. Aber auch im Winter ist das Wasser nie kälter als 14° C, und hartgesottene Schwimmer können das Meer ganzjährig für sportliche Aktivitäten nutzen. Beachten sollte man aber, dass die relativ kleine Insel wegen ihrer hohen Berge verschiedene Mikroklimata hat.

Der im Sommer wehende Nordostpassat verursacht einen hohen Wellengang an der Nordküste und bringt Feuchtigkeit mit, die an den Bergen hängen bleibt und im Norden abregnet. Im Süden der Insel ist es dann sonnig und trocken. Die vor der Hochebene Paúl da Serra liegende Westküste erhält viel Sonne, dafür wehen häufig vom Meer kommende Winde. Die Ostküste hat das unbeständigste Wetter. Das gleichmäßige Klima ohne große Schwankungen macht Madeira zu einem Ganzjahresziel für Urlauber. Zum Schwimmen muss man im Winter auf die Schwimmbäder ausweichen, Wandern ist immer und überall möglich und lohnend, da die subtropische Vegetation in jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Naturerlebnis bietet. In jeder Jahreszeit und bei jeder Aktivität sollten Sie sich auf Wetterwechsel einrichten - starker Sonnenschutz und leichte Regenkleidung im Rucksack sind immer empfehlenswert.