Feste auf Madeira

Wenn die wichtigste Einnahmequelle einer frommen Bevölkerung die Landwirtschaft ist, gibt es natürlich traditionelle Feste. Die folgenden sind auf alle Fälle einen Besuch wert, wenn Sie sich in der entsprechenden Zeit auf Madeira aufhalten. Vollständig ist die Liste natürlich nicht - fragen Sie einfach bei Ortskundigen nach.

Zum Höhepunkt der Weinlese findet im September das Madeiraweinfest statt. Es beginnt in dem Dorf Camara de Lobos, wo Trauben gepflückt und nach dem Umzug der Weinbauern gemeinschaftlich getreten werden. Bei dem Fest werden noch andere Bräuche im Zusammenhang mit dem Weinbau gezeigt und natürlich gefeiert. In Funchal gibt es Shows und Buden mit regionalen Spezialitäten. In Camacha findet im September das Apfelfest statt, bei dem auch viele Folkloretänze aufgeführt werden. Das abgelegene Bergdorf Curral das Freiras ist das Zentrum der Maronenerzeugung. Im November findet das Fest statt, bei dem gezeigt wird, welche Köstlichkeiten man aus den Edelkastanien machen kann. Von der Suppe bis zum Kuchen - überall sind Maronen enthalten. Zum Kuchen kann man auch einen aus den Kastanien hergestellten Likör probieren.

In Santana und anderen Orten wird Ende Juni das Ende der Schafschur gefeiert. Außer den Schafen spielen bunte Bänder, Folkloretänze und ausgelassene Fröhlichkeit die Hauptrolle. In Ribeira Brava, Santa Cruz und Camara de Lobos findet am 28./29. Juni das Fest des heiligen Petrus statt. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist eine Bootsprozession und am Strand werden Buden und Stände aufgebaut, an denen geschlemmt und gefeiert wird. Der letzte Sonntag im August ist in Camacha Christus gewidmet, der von den Wallfahrern mit einer Prozession geehrt wird. Höhepunkt ist sind die großen Feuer, die in den Bergen entzündet werden. Am 13. Mai findet in Funchal eine große Prozession zu Ehren der Madonna statt.